In unserer dritten Podcast-Folge haben wir ein besonders intensives Thema aufgegriffen: Gedanken und ihre Wirkung auf unsere Gesundheit. Dazu durften wir die Ärztin, Chirurgin und Therapeutin für klinische Psychoneuroimmunologie Dr. Michaela Wildling bei uns begrüßen. Sie hat mit uns ihre persönliche Geschichte geteilt – eine Geschichte, die unter die Haut geht und gleichzeitig Hoffnung schenkt.
Von der Ärtztin zur Patientin
Michaela erlebte eine belastende familiäre Situation, die ihr Unterbewusstsein stark beschäftigte. Immer wieder tauchte der Gedanke auf: „Vielleicht müsste ich nicht mehr zu den unangenehmen Terminen, wenn ich krank wäre …“ – eine unbewusste Sehnsucht nach Schutz und Rücksichtnahme. Kurz darauf erhielt sie die Diagnose Brustkrebs.
In diesem Moment stellte sie sich die erschütternde Frage: Habe ich mich selbst krank gedacht? – und fand gleichzeitig eine neue Perspektive: Wenn Gedanken krank machen können, dann können sie auch gesund machen.
Der Weg der Heilung
Michaela hat für sich die schulmedizinische Behandlung in Anspruch genommen: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung. Doch sie entschied sich bewusst, auch die seelische und geistige Ebene zu pflegen und parallel zur Schulmedizin auch auf weitere unterstützende Ansätze zu setzen.
Unterstützende Ansätze:
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Orthomolekulare Präparate wie Vitamine, Spurenelemente (z. B. Selen) und Aminosäuren zur Regeneration
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Mikroimmuntherapie, um das Immunsystem sanft zu unterstützen
- Psychosoziale Beratung, zum Aufarbeiten des bisherigem Lebens und zur Selbstreflexion
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Familienaufstellungen und Innere-Kind-Arbeit, um alte Verletzungen zu heilen
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Meditation und Achtsamkeit, um die eigenen Gedanken zu beobachten und gesunde Muster zu entwickeln
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Naturverbundenheit, um im Alltag Dankbarkeit und Fülle zu spüren
- Fülöp-Essenzen, zum Lösen diverser energetischer Blockaden
Gesunde Gedanken als Schlüssel
Michaela betont im Gespräch: Der wichtigste Teil ihrer Heilung lag in der psychischen Arbeit. Sie entdeckte, wie sehr Gedanken, Gefühle und Muster aus der Kindheit unser Leben prägen und dass wir diese bewusst verändern können.
„Man darf nicht alles glauben, was man denkt.“
Mit Meditation und Selbstreflexion begann sie, unbewusste Muster zu erkennen. Statt sich selbst zurückzustellen, lernte sie Schritt für Schritt, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und klar Grenzen zu setzen.
Wissenschaftlich belegt: Epigenetik
Der Molekularbiologe Bruce Lipton zeigt in seiner Forschung, dass unsere Gedanken und Gefühle direkten Einfluss darauf haben, welche Gene in unserem Körper aktiv werden. Es geht also nicht nur um „Vererbung“, sondern darum, welche Informationen wir durch unser Denken, Fühlen und Handeln in uns aktivieren.
Wir sind nicht Opfer unserer Gene – sondern Schöpferinnen unseres eigenen Lebens.
Ein neuer Blick auf die Welt
Michaela wünscht sich, dass Kinder schon früh lernen, wie Gedanken, Gefühle und Körper zusammenhängen. Ein eigenes Schulfach für „Wertschätzung des Lebens“ wäre ihr Traum: Bewusstsein für Körper, Seele, Natur und Achtsamkeit.
Inspiration zum Mitnehmen
Dr. Michaela Wildlings Geschichte zeigt uns, dass Heilung mehr ist als eine medizinische Behandlung. Sie lädt uns ein, achtsam mit unseren Gedanken umzugehen, unsere inneren Muster zu erkennen und liebevoll neue Wege zu gehen.
Denn: Jede von uns hat die Kraft, Schöpferin ihres eigenen Lebens zu sein – Schritt für Schritt, Gedanke für Gedanke.
